Rohdiamant wird Luxuswohnung

Passenden Käufer für Immobilie mit Potential gefunden

Bei vielen Objekten – Häusern oder Wohnungen, die mir die Alteigentümer anvertrauen, um sie zu einem möglichst guten Preis zu verkaufen, sehe ich schon nach wenigen Minuten das Potential – und was nötig sein wird, um einen passenden Käufer zu finden. Nennen Sie es Instinkt, Erfahrung oder weibliche Intuition: Nach über 20 Jahren im Geschäft habe ich ein gutes Gespür dafür entwickelt, was getan werden muss, um eine Immobilie bestmöglich zu verkaufen und für welchen Kundenkreis sie geeignet ist.

Komplettrenovierung einer von Englitz Immobilien vermittelten Wohnung – mit tollem Ergebnis.

So war es jedenfalls auch bei dieser Wohnung. Eine Wohnung in einem Gründerzeithaus, der die ehemals herrschaftliche Aura noch in den Ritzen saß, allerdings verwohnt und sehr renovierungsbedürftig. So dauerte es auch eine Weile, bis ich einen passenden Käufer fand, der sich die Renovierung zutraute und über die notwendigen Mittel verfügte. Kürzlich konnten wir einen Blick in die gänzlich neue Wohnung werfen.

Unglaublich – Sind wir hier richtig? Die Wohnung ist kaum wiederzuerkennen

Eine der schwierigsten Voraussetzungen dafür, eine so umfangreiche Renovierung wie diese hier anzugehen, ist oft, dass es Menschen, die das noch nie gemacht haben, schwer fällt, sich das Ergebnis vorzustellen. Auch für mich ist es immer wieder schön, das Ergebnis zu sehen. Zum anderen liefert es mir für vergleichbare Objekte wichtige Argumente, um eine Wohnung oder ein Haus guten Gewissens zu vermarkten.

Oft kann ich Anregungen und Hilfestellung geben: Welche Möglichkeiten gibt es, damit die Bedürfnisse des Käufers an das Objekt zufriedengestellt werden können.

Ein Glück, der Tisch war noch da. Denn, obwohl Adresse und Stockwerk stimmten: Von der alten Wohnung war aber auch rein gar nichts mehr wiedererkennbar. Doch ein wuchtiger Tisch, mindestens drei Zentner schwer, hatte die Renovierung überlebt und war vom ehemaligen Salon in die Küche der neuen Bewohner umgezogen. Nicht unbedingt der Geschmack des jungen Paars, aber da die Möbel noch nicht komplett waren, half er erst einmal aus. Und wir hatten den Beweis, dass wir hier richtig waren.

  • Der Flur zum Beginn der Vermarktung …

  • … und nach Abschluss der Umbau- und Renovierungsarbeiten.

  • Dieser Raum …

  • … sieht jetzt so aus.

  • Diese traurige Ecke …

  • … hier ein Blick aus der Ecke heraus …

  • … wurde zum Schlafzimmer.

  • Lud nicht gerade zum Bade ein.

  • Nun schon eher!

  • Eine der größten Herausforderungen war es, …

  • … diesen ehemals als Schlafzimmer genutzten Raum …

  • zusammen mit dem Nachbarraum zur Küche zu machen, so dass der Balkon von dem neuen großzügigen Raum her zugängig sein würde. Gelungen!

  • Und hier findet sich auch der wuchtige Tisch, der uns das Wiedererkennen erleichtert hat. Er dient nun einstweilen als Küchentisch.

Eine komplette Wohnungsgrundrenovierung dauert ihre Zeit – und hat schon manchen zum Experten gemacht

Der Umbau hat eine Weile gedauert und die Neu-Eigentümer, beruflich in ganz anderen Sparten zuhause, hatten sich in dieser Zeit ein profundes Wissen über das Thema “Wohnungsrenovierung” angeeignet. Fachbegriffe, Handwerker, die sich bewährt hatten und solche, die komplett durchgefallen waren, machten die Runde. Der neue Eigentümer hat vieles, wie zum Beispiel die Beleuchtung oder die Zimmertüren günstig im Internet erworben oder durch Handwerker nach Maß anfertigen lassen.

Meine neue Wohnung hat zu viel Gefälle – Herausforderungen bei der Renovierung

Da waren aber die ganz großen Hürden schon genommen worden. Die gesamten Versorgungsleitungen, Elektrik, Rohrleitungen und die Fenster mussten erneuert bzw. an heutige Erfordernisse angepasst werden. Die Wohnung, die ihr herrschaftliches Flair zwar noch ahnen ließ, hatte durch  die vielen Jahrzehnte ihrer Nutzung sehr gelitten und bevor es an Verschönerungen ging, musste erst einmal einiges ausgeglichen werden. 13 (in Worten: Dreizehn!) Zentimeter Höhenunterschied wies der Boden der Wohnung auf, immerhin drei Zentimeter waren es in einigen Zimmern, die nivelliert werden mussten, bevor an das Legen eines Fußbodenbelags zu denken war.